Diabetes

Unter Diabetes versteht man eine Stoffwechselerkrankung. Sie ist dadurch gekennzeichnet, dass ihr Blutzuckerspiegel dauerhaft erhöht ist. Diese Krankheit bezeichnet man auch als Zuckerkrankheit. Bei Diabetes gibt es zwei unterschiedliche Formen. Es gibt einmal den Diabetes Typ 1 und den Diabetes Typ 2. Meistens beginnt der Diabetes Typ 1 ab einem Alter von ungefähr 20 Jahren. Eine Autoimmunkrankheit ist die Ursache dafür. Hier kommt es dazu, dass das Immunsystem den eigenen Körper angreift. Dadurch kommt es dazu das die Zellen von ihrer Bauchspeicheldrüse zerstört werden. Meistens tritt der Diabetes Typ 2 ab einem Alter von 30 Jahren auf. Diese Krankheit wird dann als Altersdiabetes bezeichnet. Es können aber auch junge Menschen davon betroffen sein. Eines der häufigsten Ursachen sind Bewegungsmangel, Übergewicht und einige weitere Faktoren. Ca 415 Millionen Menschen sind weltweit davon betroffen. Sie sind am Alter zwischen 20 und 79 Jahren. In Deutschland sind allein 7 Millionen Menschen an Diabetes erkrankt. Diese Zahlen steigen aber immer weiter an. Diabetes wird daher als eine Volkskrankheit bezeichnet.

Diabetes: die Symptome

Diabetes Typ 2 wird in den meisten Fällen erst später entdeckt. Das liegt daran das sich die Symptome eher weniger zeigen. Schwäche, Leistungsminderung und Müdigkeit sind die häufigsten Symptome. Ein vermehrtes Durstgefühl und häufiger Harndrang sind ebenfalls Anzeichen dafür. Durch den Harn wird die überflüssige Glucose ausgeschieden. Das geschieht ab einer bestimmten Blutzuckerkonzentration. Daher haben die Betroffenen einen häufigen Harndrang, weil mehr Wasser als übrig nachgezogen wird. Der Körper will die Flüssigkeit wieder ausgleichen, deswegen entsteht ein häufiges Durstgefühl. Juckreiz, Gewichtsveränderung und ständiges Hungergefühl sind weitere Symptome. Acht bis zwölf Liter beträgt der Durchschnittliche Flüssigkeitsmangel. Es kann zu Bewusstseinsstörungen kommen, da ihr Körper austrocknet. Dies kann sogar zum Koma führen.

Wie erkennt man Diabetes

Damit man früh genug eine Diagnose stellen kann, sollten sie immer an Vorsorgeuntersuchungen teilnehmen. Das hat den Vorteil, dass ihr Blutzucker immer geprüft wird. Wenn sie ein Diabetes Risiko haben, sollten sie unbedingt regelmäßige Untersuchungstermine einhalten. Ihr Blutdruck wird dann dort gemessen und ihr Blut wird auch untersucht. Sie werden auch gewogen und gemessen. Schäden wie Durchblutungsstörungen, Schäden an Augen und Nieren und Herz-Kreislaufs-Erkrankungen können sich entwickeln. Das kann geschehen, wenn Diabetes jahrelang unbemerkt bleibt. Bei einer Frühzeitigen Feststellung lassen sich diese Erkrankungen vermeiden, da diese rechtzeitig behandelt werden können. Damit der Arzt eine sichere Diagnose stellen kann, misst er einige verschiedene Werte wie zum Beispiel den Nüchternblutzucker, den Gelegenheitsblutzucker, oraler Glukosetoleranztest und den Langzeitblutzucker. Vor dem Frühstuck wird der Nüchternblutzucker gemacht. Vier Stunden vorher dürfen sie dann keine Nahrung zu sich nehmen. Sie sollten auch vor dem Messen Kaffee, Tee, Zigaretten und kalorienreiche Getränke vermeiden. Wenn sie den oralen Glukosetoleranztest machen, dann dürfen sie sogar 1o Stunden vorher keine Nahrung zu sich nehmen. Sie müssen für diesen Test eine Flüssigkeit zu sich nehmen die 75 Gramm Zucker enthält.

Geballte Trainingseinheiten im Vergleich zum Sport am Wochenende

Mehrmals pro Woche früh morgens eine Laufrunde durch den Park. Mindestens zweimal die Woche abends im Fitnessstudio – eine derart straffe körperliche Aktivität kann nicht jeder durchhalten. Die meisten Personen erreichen ein ideales Pensum Sport fast ebenso schwer wie ihr persönliches Idealgewicht. Wer es die ganze Woche über entweder zu früh/zu kalt/zu dunkel/zu spät oder zu nass für seine Trainingseinheit empfindet, sollte sich auf intensiven Sport am Wochenende fokussieren. Geballte Sporteinheiten sind ebenso gut für Ihren Gesundheitszustand und wirken sich positiv auf Ihre Lebenserwartung aus.

Für Menschen, die bereits als sogenannte Weekend-Warrior, also Wochenend-Kämpfer unterwegs sind, ist dieser Umstand wohl eine positive Nachricht. Bisher war es nicht erwiesen, ob es einen Unterschied zwischen mehrmaliger körperlicher Aktivität in einer Woche und lediglich Wochenendsport gibt. Wissenschaftler der britischen ‚Loughborough University‘ sind dieser Frage unter Beteiligung von über 63.000 Probanden (Frauen und Männer) im Zeitraum von 18 Jahren nachgegangen.

Nur 150 Minuten pro Woche sind ausreichend

Als wichtigstes Kriterium galt, dass sämtliche Teilnehmer pro Woche mindestens 150 Minuten moderate oder 75 Minuten intensive körperliche Aktivität (laut WHO Empfehlung) ausübten. Die Studie ergab, dass Probanden, die ihr Sportpensum am Wochenende erfüllten, keinerlei Nachteile haben. Ihre Lebenserwartung war, im Gegensatz zu Sportmuffeln, um 30 Prozent geringer. Das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen war sogar zu 40 Prozent geringer – Krebserkrankungen gab es 18 Prozent weniger. Mehr hilft anscheinend doch nicht. Es dürfte also viele Menschen motivieren, die lediglich am Wochenende aus zeitlichen Gründen trainieren können.

Ausdauersport und Krafttraining ausgewogen halten

Üben Sie also körperliche Aktivitäten aus, um Ihre Gesundheit zu fördern, können Sie fast nichts falsch machen. Wichtig ist jedoch, dass sich Ausdauersport (aerobe Aktivität) und Krafttraining in einem gesunden Verhältnis zueinander befinden. Beim Ausdauersport handelt es sich um Radfahren, Walken (Nordic Walking) und Laufen oder Schwimmen. Obwohl Pilates und Yoga als sanfte Sportarten gelten, zählen diese doch zum Krafttraining, das Sie auch im Fitnessstudio ausüben können. Ideal ist eine Verteilung von 70 Prozent Ausdauersport und 30 Prozent Krafttraining.

Pilates und Yoga sind für jedes Alter sinnvoll

Für stressgeplagte Menschen sind Sportarten wie Pilates und Yoga besonders interessant, da sich so die Lebensqualität nachweislich verbessern kann. Beide Sportarten sind dafür prädestiniert, gleichermaßen die körperliche Belastbarkeit wie auch Regenerationsfähigkeit deutlich zu erhöhen.

Pilates-Übungen sind in ihrer Ausführung sanft und exzellent auf die Bedürfnisse eines modernen Lebensstils ausgerichtet. Zudem lässt sich Pilates auch von untrainierten sowie älteren Personen ausüben. Joseph Pilates hatte ein großes Ziel, er wollte Körper mit Geist miteinander verbinden und auf diese Weise jedem Menschen ein individuelles Wohlbefinden verschaffen. Die Basis der Übungen liegt darin, dass sich durch langsame und fließende Bewegungen selbst tiefer platzierte Muskeln entspannen und gleichzeitig gestärkt werden. Springen, Hüpfen und Reißen entfällt, sodass Ihre Gelenke geschont werden.

Yoga-Übungen sollten Sie generell durch einen qualifizierten Yogalehrer erlernen. Yoga bietet Ihnen etliche therapeutische wie auch präventive Möglichkeiten. Es unterstützt Sie bei Schlafstörungen sowie bei Rücken- und Herzerkrankungen. Yoga kann zudem diverse Begleiterscheinungen mildern und zu Ihrer schnelleren Regeneration beitragen. Yoga ist somit für gestresste Personen eine effektive Unterstützung, um unter anderem deren mentale Ausgeglichenheit sowie Konzentrationsfähigkeit zu verbessern. Yoga-Übungen werden auch zum Beispiel als Therapie bei Durchblutungsstörungen, chronischen Kopfschmerzen und allgemein nervösen Beschwerden wie Depressionen und Angst erfolgreich eingesetzt.

Die Bestimmung des Pap-Wertes bei der Krebsvorsorge

Während der gynäkologischen Krebsfrüherkennung werden durch den Gynäkologen von dem Gebärmutterhals und äußeren Muttermund Abstriche von den Schleimhautzellen genommen. Die beiden Abstriche untersucht der Zytologe labortechnisch auf eventuelle Zellveränderungen, welche ein Beweis für Gebärmutterhalskrebs oder nur Krebsvorstufen sein können. Man nennt diese Zelluntersuchung Pap-Test. Bei der Krebsvorsorge hat man dadurch das Ziel, Gebärmutterhalskrebs möglichst früh zu erkennen und dementsprechende therapeutische Maßnahmen vorzunehmen. Der Pap-Test erhielt den Namen vom griechischen Arzt Papanicolaou.

Arten von Pap-Tests

Heutzutage unterteilt man die Ergebnisse vom Pap-Test in fünf unterschiedliche Gruppen zwischen Pap I und Pap V, welche jeweils den Grad der Auffälligkeiten beziehungsweise den Befund dokumentieren. An dem entsprechenden Stadium richten sich die folgenden diagnostischen und behandelnden Maßnahmen. Hier erkennt man, wie diese einzelnen Zellbilder bewertet, welchen der Pap-Werte sie zugeordnet werden und zu welchen Maßnahmen man rät.

Pap I

Bei Pap I indiziert man ein gewöhnliches Zellbild. Das heißt, der Befund fällt normal aus. Es gibt keinerlei Auffälligkeiten. Daher wird die kommende Krebsvorsorgeuntersuchung erst wieder nach einem Jahr vorgenommen.

Pap II

Zwar zeigt Pap II Zellveränderungen, welche allerdings unverdächtig und aufgrund von Bakterien bedingt sind. Oft sind diese durch eine Geweberegeneration, eine Gewebealterung oder eine Entzündung entstanden. Hier kann der jeweilige Frauenarzt entscheiden, eine erneute Untersuchung vom Pap-Wert nach ungefähr einem halben Jahr anzuordnen und eventuell die Entzündung zu therapieren.

Pap III

Stark entzündlich veränderte Zellen werden durch den Pap III angezeigt. Hierbei setzt der Pap-Test nicht in Kenntnis, ob es um bösartige Veränderungen geht oder nicht. Bei dem erstmaligen Vorkommen von Pap III beobachtet man erst mal die Werte weiter. Daher wird vom Arzt nach ein paar Monaten ein weiterer Test durchgeführt. Wenn der Befund ebenso weiterhin unklar ist, entnimmt der Gynäkologe eine Gewebeprobe und untersucht sie mikroskopisch. Diese Biopsie liefert weitere Erkenntnisse. Eine Hormon- oder Antibiotikatherapie kann als therapeutische Maßnahme sinnvoll sein. Außerdem gibt es noch eine Pap-Gruppe, die Pap III D genannt. Diese zeigt leichte bis mittelschwere Zellveränderungen an, welche regelmäßig mit einer HPV-Infektion korrelieren. Hierbei geht es um humane Papillomaviren. Diese werden durch den Geschlechtsverkehr übertragen. Selbst hier entnimmt der entsprechende Arzt eine Gewebeprobe zur feingeweblichen Untersuchung.

Pap IV a und Pap IV b

Zu den anderen Pap-Gruppen gehören Pap IV a und Pap IV b, welche auf schwere Zellveränderungen hindeuten und kennzeichnend für eine Krebsvorstufe oder tatsächlich bereits für Gebärmutterhalskrebs sind. Dies ist ein Befund, welcher weiterer Maßnahmen bedarf. In regelmäßigen Abständen erfolgen eine Gewebeentnahme zur labortechnischen Untersuchung und eine Lupenuntersuchung, also eine Koloposkopie der Vagina. Es ist bei Pap IV b nicht auszuschließen, dass Krebszellen schon in die tiefer liegenden Gewebsschichten eingedrungen sind. Das muss man bei den weiteren Untersuchungen entsprechend abklären.

Pap V

Die Pap-Gruppe V gilt als Beweis für das Vorhandensein von einem bösartigen Gebärmutterhalskrebs, der schon dabei ist, in die tieferen Gewebeschichten einzuwachsen. Ratsame Maßnahmen sind zuerst eine Gewebeentnahme. Außerdem wird neben der Biopsie eine Lupenuntersuchung der Vagina vorgenommen. Die zwei Untersuchungsergebnisse sind die Basis für weitere Maßnahmen.

Kostenübernahme

Bei Beschwerden, auffälligen Befunden oder sonstigen Auffälligkeiten, welche möglicherweise auf eine Krebsvorstufe oder sogar auf einen Tumor hinweisen, tragen die gesetzlichen Krankenkassen ebenso die Aufwendungen für Folgeuntersuchungen und unter gewissen Voraussetzungen ebenfalls für nötige Behandlungen.

Wie erkennt man Zahnkaries

Sie können Karies daran erkennen, dass ihre Zahnoberfläche sich verändert. Sie wird kreidig weiß. Wenn dies geschieht, dann deutet es sehr auf einen Mineralverlust hin. Diesen Verlust können sie bei ihrem Zahnarzt ohne bohren behandeln. Unter der Zahnoberfläche erfolgt der Mineralverlust. Der Stomatologe kann als einiger Karies erkennen und die Diagnose stellen. Der Vorteil ist, dass Karies erkannt werden kann, bevor ein Loch im Zahn entsteht. Ihr Zahnschmelz verfärbt sich und sie bekommen Zahnschmerzen. Diese Symptome treten aber erst im späten Stadium auf. Durch Nahrungsmittel, die viel Zucker enthalten wird der Zahnschmelz nach einer Zeit angegriffen und sogar zerstört. Karies kann auch an den Kontaktoberflächen in ihren Zahnzwischenräumen entstehen. Karies können sie auch erkennen, wenn sie schmerzen bei der Zunahme von heißen oder kalten Speisen bekommen. Dieser schmerz entsteht aber auch beim Zubeißen, aber nur für einen kurzen Moment. Wenn sie an Karies leiden, dann färben sich ihre Zähne schwarz oder werden bräunlich. Wenn das der Fall ist dann sollten sie einen Zahnarzt aufsuchen, denn nur er kann die genaue Diagnose stellen. Die Diagnose können sie selbst nicht stellen, da diese Symptome auch einen anderen Grund haben kann.

Karies: Risikofaktoren

Es gibt viele verschiedene Faktoren, die die Ursache von Karies sein können. Die Faktoren können aber nur von einem Stomatologen festgestellt werden. Der Stomatologe ist auch der einzige der Karies behandeln kann. Ein Risikofaktor ist zum Beispiel die mangelnde Zahnpflege. Sie kann der Auslöser für Karies sein. Wenn sie eine Zahnfehlstellung haben oder gewisse Medikamente zu sich nehmen, kann dies auch zu Karies führen. Eine Ess- und Kaugewohnheit kann auch zu Karies führen. Es ist aber unterschiedlich und von Mensch zu Mensch anders, wie anfällig sie sind. Sie als Patient können aber nicht immer etwas dafür, Karies kann zum Beispiel auch am Speichelfluss oder an der Struktur des Zahnschmelzes liegen. Diese betreffen in der Zahnmedizin auch Kronenränder und Füllungsränder. Die Prädilektionsstelle ist eine bestimmte Stelle für das Auftreten von Karies. Ebenfalls ist eine Vertiefung ihrer Zahnoberfläche auch ein Grund für das Auftreten von Karies.

Unterschiedliche Arten von Karies

Es wurden in der Stomatologie viele verschiedene Arten von Karies diagnostiziert. Der arretierten Karies ist eine der verschiedenen Arten. Er ist eine chronische und stationäre Karies. Dieser Karies ist zum Stillstand gekommen und er wird auch trockener Karies genannt. Dann gibt es noch den Fluoride Karies. Dieser tritt häufig bei Jugendlichen auf. Sie kann viele Zähne angreifen und sie ist eine schnell verbreitete Krankheit. Eine weitere Art von Karies ist die unterminierte Karies. Sie wird auch als verborgene Karies bezeichnet. Ein Nachteil ist es, dass sie nicht direkt sichtbar ist und der Zahn sieht optisch gesund aus. Es gibt noch die penetrierende Karies. Dieser geht an den Dentinkanälchen entlang. Er sieht aus wie ein Kegel und er breitet sich sehr schnell aus. Die zirkuläre Karies ist auch eine Art von Karies. Sie befindet sich an den oberen Schneidezähnen und sie tritt im Milchgebiss auf. Durch Mangelhafte Mineralisation kann sie entstehen. Karies ist immer unterschiedlich und kann bis ins hohe Lebensalter auftreten. Karies kann in den meisten Fällen entfernt werden. Es kann aber passieren, dass diese Krankheit immer wieder auftritt.